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Mate 30 und Mate 30 Pro – Huawei macht ohne Google weiter

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Handys in Zeiten der Trump-Ära! Eigentlich sollten Smartphones ja nichts mit Politik zu tun haben. Doch die jüngste Präsentation einer neuen Handy-Familie von Huawei wurde trotzdem von der Politik überschattet. Denn wegen des Handelsstreits zwischen China und den USA müssen die neuen Smartphone-Modelle ohne Google-Dienste ausgeliefert werden. BILD konnte sie schon ausprobieren und verrät hier, wie sich Android ohne Google anfühlt.

Alles mit 5G-Technik

Doch zunächst zu den harten Hardware-Fakten. Bei der Präsentation in München zeigte Huawei drei neue Smartphones. Das Mate 30 und das Mate 30 Pro basieren auf Huaweis neuem Kirin-990-Prozessor, bieten damit nicht nur hervorragende Rechenleistung sondern in der Serienausstattung auch gleich Unterstützung für den neuen Mobilfunk-Standard 5G.

Das Mate 30 hat ein 6,6-Zoll-OLED-Display (1080×2340 Pixel). Sein dreifach-Kamerasystem nimmt mit der Hauptkamera 40 Megapixel auf, hat dazu noch einen 3fach-Zoom- und einen Weitwinkel-Sensor und einen Laser-Autofokus. Der Akku hat eine Kapazität von 4200 mAh, kann kabellos aufgeladen werden und andere Geräte kabellos laden.


In der Display-Aussparung des Mate 30 Pro steckt eine 3D-Kamera für die Geschichtserkennung und ein Radar-Sensor, der Gesten des Nutzers erkennen kann, ohne dass man dafür das Display benutzen müsste.Foto: CHRISTOF STACHE / AFP

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In der Display-Aussparung des Mate 30 Pro steckt eine 3D-Kamera für die Geschichtserkennung und ein Radar-Sensor, der Gesten des Nutzers erkennen kann, ohne dass man dafür das Display benutzen müsste. Cooles Extra: Der Gestensensor erkennt auch, wie man gerade auf den Bildschirm blickt und hält den Inhalt immer optimal an den Augen ausgerichtetFoto: CHRISTOF STACHE / AFP

Das Top-Modell Mate 30 Pro hat ein 6,53-Zoll-OLED-Display (1176×2400 Pixel), dessen Ränder sich seitlich um das Gehäuse biegen. Der Akku ist 4500 mAh stark und kann kabellos andere Geräte mit Strom versorgen. Geladen wird er mit bis zu 40 Watt Leistung (kabellos bis 27 Watt) – damit kann der Akku innerhalb einer Stunde komplett aufgeladen werden. Das Highlight des Geräts ist aber die das Vierer-Kamera-System. Es besteht aus einer 40-Megapixel-Hauptkamera, einem 40-Megapixel-Sensor mit Weitwinkel-Optik, einem 8-Megapixel-Sensor mit optischem 3fach-Zoom und einem Tiefensensor (Time of Flight). Die beiden 40-Megapixel-Sensoren sind deutlich größer als sonst üblich, fangen also deutlich mehr Licht ein als andere Kamera-Sensoren. Huawei verspricht 137 Prozent mehr Lichtempfindlichkeit, damit vor allem bessere Fotos bei schwachen Licht.

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Huawei nennt das seitlich ums Gehäuse gebogene Display Horizon-Bildschirm. Mit einem Doppel-Tippen auf die Seiten-Streifen kann man die Lautstärke-Steuerung aufrufenFoto: CHRISTOF STACHE / AFP

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Huawei nennt das seitlich ums Gehäuse gebogene Display Horizon-Bildschirm. Mit einem Doppel-Tippen auf die Seiten-Streifen kann man die Lautstärke-Steuerung aufrufenFoto: CHRISTOF STACHE / AFP

Ab Werk (fast) ohne Google

Beide Modelle werden mit Android 10 (aus dem Android Open Source Project) ausgeliefert. Doch durch den US-Bann, unter dem Huawei steht, dürfen keine Google-Dienste installiert werden. So fehlen den Geräten ab Werk nicht nur Services wie Maps oder Gmail, sondern vor allem auch Googles Play-Store.

Für Apps bietet Huawei seinen eigenen Store namens App Galerie an, die erstaunlich gut bestückt ist. Doch letztlich wird erst ein ausführlicher Test zeigen können, ob sich die Handys auch ohne die bekannten Google-Dienste gut nutzen lassen.


Auf dem Mate 30 Pro werden ab Werk keine der üblichen Google-Apps installiert seinFoto: LUKAS BARTH-TUTTAS/EPA-EFE/REX

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Auf dem Mate 30 Pro werden ab Werk keine der üblichen Google-Apps installiert seinFoto: LUKAS BARTH-TUTTAS/EPA-EFE/REX