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+++ Geschäftszahlen im Newsblog +++: Porsche steigert Autoabsatz trotz Handelskrieg

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Fulya Cayir

Takeaway wächst dank Übernahmen kräftig

Die Lieferando-Mutter Takeaway.com ist zuletzt kräftig gewachsen und schreibt im Tagesgeschäft nun auch in Deutschland schwarze Zahlen. Im dritten Quartal zählten die Essens-Lieferdienste des Konzerns auch dank der Übernahme von Foodora, Lieferheld und Pizza.de insgesamt 41,6 Millionen Bestellungen und damit 87 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das niederländische Unternehmen am Mittwoch in Amsterdam mitteilte.
„Während wir weiter Wachstum über Gewinne stellen, liegen wir jetzt mit dem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland und mit der gesamten Firma im positiven Bereich“, sagte Vorstandschef Jitse Groen.



Fulya Cayir

Porsche steigert Autoabsatz in ersten neun Monaten

Der Sportwagenbauer Porsche hat dank eines guten Laufs in China und den USA in den ersten neun Monaten mehr Autos verkauft. Weltweit steigerte die Volkswagen-Tochter die Auslieferungen im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 202.318 Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. 
Damit legte Porsche gegenüber dem Stand von Ende Juni noch etwas zu, als das Plus 2,2 Prozent betragen hatte. Dabei war Porsche wegen der Probleme rund um das vorigen Herbst eingeführte Abgas- und Verbrauchstestverfahren WLTP schwach ins Jahr gestartet. 
Doch mit einem guten Abschneiden in den USA und in China konnte das Unternehmen von Januar bis September die Rückgänge in Europa wettmachen. Besonders gefragt waren den Angaben zufolge die SUV-Modelle Cayenne und Macan.



Fulya Cayir

Südzucker-Tochter Cropenergies vervielfacht Gewinn

Der Bioethanol-Produzent Cropenergies hat im zweiten Geschäftsquartal auch unter dem Strich von höheren Ethanolpreisen profitiert und seinen Gewinn mehr als vervierfacht. In den Monaten Juni bis August fuhr die Südzucker-Tochter einen Gewinn von rund 21,2 Millionen Euro ein, wie sie am Mittwoch in Mannheim mitteilte. 
Zudem bestätigte das Unternehmen seine bereits bekannten vorläufigen Zahlen. Demnach steigerte Cropenergies seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf 244,9 Millionen Euro. Das operative Ergebnis sprang von 9,6 von 28,6 Millionen Euro nach oben.
Das gute Ergebnis führt das Unternehmen vor allem auf gestiegene Ethanolpreise zurück, aber auch auf ein höheres Handelsvolumen. Auf dieser Basis hält der Konzern an seinen Umsatzzielen für das laufende Geschäftsjahr fest. Der Umsatz soll zwischen 820 und 860 Millionen Euro liegen, das operative Ergebnis bei 50 bis 75 Millionen Euro. An diesem Donnerstag legt Südzucker seine Halbjahreszahlen vor.



Lars Ophüls

Thalia behauptet sich gegen Onlinehändler

Deutschlands größte Buchhandelskette behauptet sich erfolgreich gegen die Konkurrenz von Onlinehändlern wie Amazon. Im Geschäftsjahr 2018/2017 steigerte der Buchhändler seinen Umsatz um rund 6 Prozent. Dabei konnte die Kette nicht nur im Onlinehandel zulegen, auch in den zuletzt unter Kundenschwund leidenden Filialen lief das Geschäft wieder besser. Auf vergleichbarer Fläche stiegen die Umsätze um 2 Prozent.

Noch nicht enthalten in diesen Zahlen ist die Mayersche Buchhandlung, die Nummer vier im deutschen Buchhandel. Thalia und Mayersche hatten sich im Sommer zusammengeschlossen. Auch die Mayersche Buchhandlung entwickele sich den Angaben zufolge positiv und erzielte ein Umsatzplus von 3,5 Prozent.



Lars Ophüls

Easyjet profitiert von Streiks bei der Konkurrenz

Der britische Billigflieger kann im abgelaufenen Geschäftsjahr auch dank der Pilotenstreiks bei den Rivalen British Airways und Ryanair sein gestutztes Gewinnziel erreichen. Das Unternehmen erwarte ein operatives Ergebnis von fast 430 Millionen Pfund (480 Millionen Euro), erklärte Easyjet-Chef Johan Lundgren zu den vorläufigen Zahlen für das am 30. September beendete Geschäftsjahr. Ursprünglich rechnete Lundgren mit einem Rückgang auf 400 bis 440 Millionen Pfund von 578 Millionen Pfund im Vorjahr. 

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet der Manager ein Angebotswachstum am unteren Ende der üblichen Spanne. Im ersten Quartal steige die Kapazität um zwei Prozent, während die Buchungen bisher auf Vorjahresniveau lägen.



Dennis Schwarz

Samsung mit Gewinneinbruch – Aktie steigt trotzdem
Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung hat im dritten Quartal wegen gesunkener Preise für Speicherchips einen Gewinneinbruch erlitten. Der Betriebsgewinn fiel von Juli bis September um 56 Prozent auf 7,7 Billionen Won (rund 6,2 Milliarden Euro), wie der weltweit größte Halbleiter-Hersteller am Dienstag nach ersten Berechnungen mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte er noch einen Rekordgewinn von 17,6 Billionen Won erwirtschaftet. Der Umsatz fiel im Jahresvergleich voraussichtlich um 5,3 Prozent auf 62 Billionen Won.

Der Aktienkurs legte dennoch um rund ein Prozent zu, da Analysten mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet hatten. Verhindert wurde dieser durch unerwartet gute Verkäufe des neuen Smartphones Galaxy 10.

Der größte Smartphone-Hersteller der Welt will Ende des Monats detaillierte Bilanzdaten veröffentlichen. Der Gewinn des Konzerns dürfte im laufenden Quartal erneut sinken, sagen Analysten voraus. Der Handelskrieg zwischen den USA und China belastet das Geschäft.



Dennis Schwarz

Qiagen verfehlt Umsatzprognose – Chef tritt zurück

Die Biotechfirma Qiagen hat im abgelaufenen Quartal weniger umgesetzt als erwartet und muss sich einen neuen Vorstandschef suchen. Zudem kündigte das Unternehmen verschiedene Initiativen an, die einen Restrukturierungsaufwand von 260 bis 265 Millionen Dollar und einen Personalabbau nach sich zögen.

Für das dritte Quartal sei derzeit ein Nettoumsatzwachstum von etwa drei Prozent bei konstanten Wechselkursen zu erwarten, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Montagabend mit. Bislang sei ein Plus von etwa vier bis fünf Prozent vorhergesagt worden. Grund sei ein schwächer als erwatetes Wachstum in China. Der bereinigte Gewinn solle indes innerhalb der Prognose von 0,35 bis 0,36 Dollar liegen.

Zudem teilte Qiagen mit, Peer M. Schatz habe den Konzern informiert, dass er als Vorstandschef und Vorsitzender der Geschäftsleitung zurücktrete. Der Aufsichtsrat beginne nun mit der Suche nach einem Nachfolger. In der Zwischenzeit werde Senior Vice President Thierry Bernard als Vorstandschef fungieren und im Tandem mit Finanzvorstand Roland Sackers zusammenarbeiten.



Pepsi verdient trotz starken Umsatzanstiegs deutlich weniger

Hohe Kosten haben dem Coca-Cola-Rivalen PepsiCo im dritten Quartal trotz starker Geschäftszuwächse einen erheblichen Gewinnrückgang eingebrockt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss von 2,5 Milliarden auf 2,1 Milliarden US-Dollar (1,9 Mrd Euro), wie Pepsi am Donnerstag mitteilte. Dabei ließ insbesondere die florierende Snack-Sparte Frito-Lay die Erlöse um 4,3 Prozent auf 17,2 Milliarden Dollar (15,7 Mrd Euro) ansteigen.

Dass Pepsi dennoch deutlich weniger verdiente, lag unter anderem an gestiegenen Ausgaben etwa für Werbung und Marketing. Der US-Konzern litt zudem unter dem starken Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in die US-Währung schmälert. Pepsi-Chef Ramon Laguarta zeigte sich trotzdem zufrieden und bestätigte die Geschäftsziele für das Gesamtjahr. Auch bei Anlegern kam der Finanzbericht gut an, die Aktie stieg vorbörslich zeitweise um rund drei Prozent.



Tobias Döring

Starke Nachfrage nach Sommerkleidung bringt H&M voran

Die schwedische Modekette hat von einer regen Nachfrage nach Sommerkleidung profitiert. In den Monaten Juni bis August stieg der Vorsteuergewinn um rund ein Viertel auf umgerechnet rund 460 Millionen Euro (fünf Milliarden Kronen). Es ist das erste Plus in einem Geschäftsquartal seit mehr als zwei Jahren. Konzernchef Karl-Johan Persson führte die Entwicklung auch darauf zurück, dass H&M seinen Strategiewandel angesichts wachsender Konkurrenz und veränderter Einkaufsgewohnheiten der Kunden vorantreibe. So setzten die Schweden unter anderem weniger auf Sonderangebote.



Carl Zeiss Meditec legt bei Umsatz und Ergebnis kräftig zu

Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die selbst gesteckten Ziele übertroffen. Mit 1,46 Milliarden Euro liege der Umsatz im Geschäftsjahr 2018/19 deutlich über der Prognose von 1,35 bis 1,42 Milliarden Euro, teilte der Konzern am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Damit habe der Umsatz um knapp 14 Prozent zugelegt, bereinigt um Währungseffekte lag das Plus bei rund zwölf Prozent. Auch beim operativen Gewinn (EBIT) rechnet das Jenaer Unternehmen damit, die bisherige Prognose einer EBIT-Marge von 15,0 bis 17,5 Prozent nach 15,4 Prozent im Vorjahr zu übertreffen. Der Wert werde auch über den Markterwartungen von rund 18,5 Prozent liegen.

Im laufenden Geschäftsjahr 2019/20 werde sich die Profitabilität aber wegen Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht weiter verbessern, bekräftigte Carl Zeiss Meditec.



Dennis Schwarz

Exxon spricht Gewinnwarnung aus – Niedriger Öl-Preis belastet

Der US-Ölkonzern ExxonMobil muss seine Prognose für das dritte Quartal korrigieren. Das Unternehmen geht in einer Pflichtmitteilung vom Dienstag nun von einem Gewinnrückgang auf etwa vier Milliarden Dollar aus nach 4,23 Milliarden im Vorjahreszeitraum aus. Insbesondere niedrigere Öl-Preise hätten auf das Ergebnis durchgeschlagen, teilte der US-Konzern mit. Die offiziellen Unternehmenszahlen werden am 31. Oktober erwartet.



Sanitärprodukte-Hersteller Ferguson verdient mehr – Aktie im Plus

Der britische Sanitärprodukte-Hersteller Ferguson hat von seinem Sparprogramm profitiert und mehr Gewinn erwirtschaftet. An der Börse kam das gut an: Die Aktien legten am Dienstag zeitweise 4,2 Prozent zu und waren damit Spitzenreiter im britischen Leitindex. Mit 1,6 Milliarden Dollar verdiente das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als erwartet. Trotz erhöhter Konjunktursorgen sei das Wachstum im vierten Quartal vorangekommen, schrieben die Experten der Investmentbank Jefferies. Die Auftragsbücher ließen auf “moderates Wachstum in den kommenden Monaten” schließen.

Das Unternehmen hat zuletzt Stellen gestrichen und unprofitable Geschäfte geschlossen. Ferguson erwirtschaftet etwa 80 Prozent seines Umsatzes in den USA und leidet dort unter einer Schwäche. Im vergangenen Monat kündigte das Unternehmen an, das britische Geschäft abzuspalten. 



Post will Gewinn bis 2022 steigern und in Digitalisierung investieren

Die Deutsche Post will ihren Gewinn in den kommenden Jahren steigern. Bis 2022 solle der operative Gewinn (Ebit) mindestens 5,3 Milliarden Euro erreichen, teilte die Post am Dienstag in Frankfurt mit. Zudem will der Konzern bis 2025 rund zwei Milliarden Euro in die Digitalisierung stecken. Dieser Betrag sei aber bereits in den geplanten Investitionsausgaben enthalten. Die Investitionen in die Digitalisierung sollen bis 2025 einen jährlichen Ergebnisbeitrag von mindestens 1,5 Milliarden Euro liefern, hieß es weiter. Die Post wolle sich auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren, sagte Konzernchef Frank Appel: „Und die Digitalisierung wird dabei der größte Hebel sein“, betonte er. „Wir müssen uns nicht neu erfinden. Wir werden uns digitalisieren.“

Die bisherige Strategie 2020 zielte unter anderem darauf ab, im kommenden Jahr den operativen Gewinn auf über fünf Milliarden Euro zu erhöhen. Dieses Ziel bekräftigte Appel.



Lisa Oenning

BASF: Im laufenden dritten Quartal noch keine Besserung im Vergleich zum zweiten Quartal spürbar

Der Chemiekonzern hat im aktuellen Quartal keine Veränderung bei der eher gedämpften Geschäftsentwicklung verspürt. Im Vergleich zum zweiten Quartal habe es keine Besserung gegeben, sagte Vorstandschef Martin Brudermüller am Freitag auf einer Investorenkonferenz im belgischen Gent.

Im Juli und August seien die Vorzeichen unverändert gewesen. Das gelte auch für die eher schlechte Vorhersehbarkeit, wie und wann Kunden Aufträge vergeben. Die Prognose für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bestätigte der Konzern: 2019 wird ein Rückgang von bis zu 30 Prozent erwartet.

Das Sparprogramm soll nach Angaben des Unternehmens bereits im laufenden Geschäftsjahr eine halbe Milliarde Euro zum operativen Ergebnis (Ebitda) beisteuern. Anschließend ist eine Steigerung geplant: Im kommenden Jahr rechnet Brudermüller mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses von bis zu 1,3 Milliarden Euro. Ab 2021 soll das Sparprogramm zwei Milliarden Euro beisteuern. 

Im zweiten Quartal war der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 15,2 Milliarden Euro gesunken. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern hat sich mit einer Milliarde Euro fast halbiert. Nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter erhöhte sich der Gewinn nur dank eines Buchgewinns von 1,5 Milliarden Euro im Vorjahr auf 6,5 Milliarden Euro.



Marius Wolf

Salzgitter passt Ergebnisprognose an

Die Salzgitter AG stockt die im Jahresabschluss 2018 gebildete Risikovorsorge zum 30. September 2019 um etwa 140 Millionen Euro auf. Der Konzern ist neben anderen Unternehmen Gegenstand von Ermittlungsverfahren zu mutmaßlichen Kartellabsprachen bei Grobblech und Flachstahlerzeugnissen. Aufgrund weit fortgeschrittener Gespräche mit dem Bundeskartellamt geht die Salzgitter AG davon aus, die Verfahren zeitnah einvernehmlich beenden zu können. 

Das seit einigen Monaten in Vorbereitung befindliche Ergebnisverbesserungsprogramm umfasse über 200 Millionen Euro pro Jahr. Das sei Potential, das stufenweise bis einschließlich 2023 wirksam werden solle. Die Konkretisierung des mehr als 600 Einzelmaßnahmen umfassenden Programms befände sich im Endstadium.

Der Gewinn vor Steuern wird – gemäß der bisherigen Prognose – zwischen 125 und 175 Millionen Euro erwartet. Infolge der genannten Risikovorsorge sowie noch zu bestimmender Restrukturierungsaufwendungen zur Implementierung von “FitStructure 2.0” geht der Konzern für das Geschäftsjahr 2019 von einem Verlust vor Steuern im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.



Marius Wolf

Bierabsatz im August zweistellig gesunken

Der Absatz von alkoholhaltigem Bier ist in Deutschland im August zweistellig gesunken. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes setzten die Brauereien insgesamt 8,26 Millionen Hektoliter alkohohaltiges Bier im vergangenen Monat ab. Das waren 11,4 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Monatsstatistik hervorgeht.

Auch in den beiden Bundesländern mit der größten Bierproduktion, Bayern und Nordrhein-Westfalen verzeichnete die Branche deutliche Rückgänge von 12,6 Prozent beziehungsweise 7,3 Prozent. Lediglich in Sachsen-Anhalt konnte die Braubranche demnach im August des laufenden Jahres den Bierabsatz steigern. Das Plus wird hier mit 2,9 Prozent beziffert.



Lisa Oenning

Hornbach erhöht Prognose

Der Baumarkt-Konzern hat nach einem Umsatz- und Gewinnanstieg im ersten Halbjahr seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2019/20 angehoben. Demnach erwartet der Vorstand ein Umsatzplus im mittleren bis höheren einstelligen Prozentbereich sowie einen Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses um mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Das hohe Umsatzwachstum aus dem Frühjahrsquartal hat sich auch in den Sommermonaten fortgesetzt”, sagte Vorstandschef Albrecht Hornbach. 

Im ersten Halbjahr legte der Konzernumsatz um neun Prozent auf 2,6 Milliarden Euro zu, das bereinigte Ebit stieg noch stärker um 23 Prozent auf 198 Millionen Euro.



Marius Wolf

Geplante Verbote von E-Zigaretten vermiesen Umsatzziele von Imperial

Drohende Einschränkungen bei E-Zigaretten in den USA verhageln dem Tabakkonzern Imperial Brands die Geschäfte. Das britische Unternehmen senkte am Donnerstag seine Umsatz- und Gewinnziele für dieses Jahr. Für 2019 rechnet Imperial nun noch mit einem Umsatzplus von rund zwei Prozent zu konstanten Wechselkursen und einem stagnierenden Ergebnis. Das Wachstum bei neuen Artikeln wie E-Zigaretten und dampfbasierten Produkten sollte schwächer ausfallen als ursprünglich erwartet. Bislang hatte Imperial für dieses Jahr ein Umsatzplus am oberen Ende oder über seiner Wachstumsprognose von ein bis vier Prozent erwartet. Der Gewinn sollte mittelfristig um vier bis acht Prozent zulegen.

Die regulatorische Unsicherheit in den USA habe in den vergangenen Wochen zu einer deutlichen Verlangsamung des Wachstums im Bereich E-Zigaretten geführt, erklärte das Unternehmen, zu dessen Marken Gauloises, Davidoff und West gehören. Eine zunehmende Zahl von Einzel- und Großhändlern habe deshalb keine Bestellungen aufgegeben oder keine Werbung für diese Produkte erlaubt.



Lisa Oenning

Schwaches US-Geschäft setzt Fachverlag Pearson unter Druck

Das britische Unternehmen gibt sich wegen eines schwachen US-Geschäfts mit Kursbüchern und Lehrmaterialien vorsichtiger für das laufende Jahr: Der Gewinn werde wohl am unteren Ende der prognostizierten Spanne von 590 und 640 Millionen Pfund liegen, teilte Pearson mit. 

Der Trend, das Schüler und Studenten in den USA mehr gebrauchte Bücher kaufen, um Geld zu sparen, macht den Briten schon seit einiger Zeit zu schaffen. Der Umsatz mit Kursbüchern und Lehrmaterialien werde in den USA in den ersten neun Monaten voraussichtlich um rund zehn Prozent zurückgehen, im Gesamtjahr um acht bis zwölf Prozent. Zuvor hatte Pearson mit einem Umsatzrückgang in diesem Geschäft 2019 von bis zu fünf Prozent gerechnet. Das erhöhe den Druck, diesen Teil des Geschäfts zu überarbeiten, sagte Konzernchef John Fallon.

 Insgesamt erwartet Pearson weiter eine stabile Umsatzentwicklung.



Lisa Oenning

Autozulieferer Hella macht weniger Gewinn und Umsatz

Das schwache Marktumfeld in der Autobranche hat dem Scheinwerferspezialisten im ersten Quartal 2019/20 zugesetzt. Währungs- und portfoliobereinigt sank der Umsatz im Zeitraum Juni bis August um 5,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) ging um 15,6 Prozent auf 113 Millionen Euro zurück. 

Konzernchef Rolf Breidenbach macht keine Besserung aus: „Wir rechnen nach wie vor mit keiner Markterholung. Im Gegenteil: Die weltweite Automobilkonjunktur wird sich auf Sicht weiter abschwächen.” Dennoch liege Hella im Plan. Der Konzern rechnet 2019/2020 unverändert mit einem währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von rund 6,5 bis 7,0 Milliarden Euro sowie eine um Restrukturierungsmaßnahmen und Portfolioeffekte bereinigte Ebit-Marge zwischen 6,5 bis 7,5 Prozent.






Source: Handelsblatt Online – Unternehmen