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Abschlussbericht : Landesministerin kritisiert im Wurstskandal mangelhafte Kontrolle

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Anfang Oktober war der Fleischhersteller Wilke geschlossen worden, nachdem wiederholt Listerien-Keime in seinen Produkten entdeckt worden waren. Sie können bei geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein. Drei Todes- und 37 Krankheitsfälle werden mit Wilke-Produkten in Verbindung gebracht. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen den Geschäftsführer.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg widersprach den Vorwürfen nicht. „Der Fokus sollte nicht auf gegenseitigen Schuldzuweisungen, sondern auf den richtigen Schritten für die Zukunft liegen“, sagte Landrat Reinhard Kubat (SPD). Es seien Fehler auf allen Ebenen gemacht worden. Die Mitarbeiter des Kreises hätten im Fall Wilke zu jeder Zeit in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Kassel und dem Verbraucherschutzministerium gehandelt. Wilke habe sich aber „trotz Kontrollen, Geldbußen und Auflagen – über Vorschriften hinweggesetzt und Behörden bewusst getäuscht“.

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