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Studie zu alternativen Kraftstoffen: E-Fuels belasten die Umwelt

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Eine Erkenntnis: Die Herstellung der Stromerzeugungsanlagen, wie Windräder oder Photovoltaikanalgen, steuern einen erheblichen Beitrag zur Umweltwirkung von synthetischen Kraftstoffen bei, wie Daniel Münter erklärt, einer der Autoren der Studie. Zwar sei das Treibhauspotential gering, wenn 100 Prozent erneuerbare Energien genutzt würden, jedoch gebe es andere belastende Umweltwirkungen: Es kommt unter anderem zur Versauerung, zur Feinstaubbelastung und es werden ozonschädigende Substanzen freigelassen. „Die Erzeugung von synthetischen Kraftstoffen schneidet somit schlechter in der Umweltbelastung ab als die Herstellung von fossilen Kraftstoffen wie Erdgas und Diesel“, sagt Münter. „Das beruht hauptsächlich auf Lasten der Stromerzeugungsanlagen“.

Jedoch heißt das nicht, dass E-Fuels pauschal schlechter sind und weggelassen werden müssen: „Man sollte von vorneherein einen Blick auf die Herstellung und deren Umweltwirkung haben“. Es sei klar, dass moderne Gesellschaften von fossilen Rohstoffen weg müssten, sagt Münter. Die Frage sei nur, wie das so umgesetzt werden könne, dass die Umwelt nicht zusätzlich belastet werde.

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