Posted on

So entdecken Kinder spielerisch das Fotografieren

Fotografieren kann auch für die Kleinsten ein spannendes Hobby sein. Früh übt sich schließlich! Allerdings sind Erwachsenenmodelle für kleine Kinder aus mehreren Gründen nicht geeignet. Einerseits ist die Bedienung zu kompliziert, andererseits möchte man den Kleinen auch nicht unbedingt die eigene, vielleicht kostspielige Kamera zum Üben geben. Aus diesem Grund bieten etliche Hersteller Modelle für Kleinkinder an, die ihnen dabei helfen, mit jeder Menge Spaß das Fotografieren für sich zu entdecken.

Kinderkamera: Altersempfehlungen und Anforderungen

Kinderkameras sollten nicht nur einfach zu bedienen sein, sondern auch möglichst robust gestaltet sein. Schließlich kann es leicht passieren, dass den Kleinen beim spielerischen Erkunden das Gerät mal aus der Hand fällt. Achten Sie auch darauf, dass die Kamera spritzwassergeschützt ist – auch das kann das Leben der Kamera bei Kleinen deutlich verlängern. Viele Kameras sind für Kinder ab einem Alter von drei Jahren empfohlen, manche erst auch ab vier Jahren.

Kinder-Digitalkamera: Das steckt drin

Bei Kinderkameras handelt es sich prinzipiell um ganz normale Digitalkameras im meist unteren Preissegment. Wieviel Megapixel die Kamera hat, variiert von Modell zu Modell. Viele Modelle für Kleinkinder haben zwischen zwei und fünf Megapixel (sind in Punkto Bildauflösung also weit entfernt von Profikameras), einige Modelle bieten hier jedoch deutlich mehr. In der Regel handelt es sich beim Objektiv um eine Fixbrennweite statt einem Zoom. Neben der kindgerechten Optik (knallige Farben, Motive) bieten einige Kameras auch Zusatzfunktionen wie Lautsprecher, Musikplayer und Spiele. Die meisten Modelle verfügen über einen Speicherslot mit SD-Karte oder Micro-SD-Karte, einige besitzen auch einen (zumeist recht kleinen) internen Speicher.

In einem blau-orangefarbenen, robust wirkendem Gehäuse kommt der Kinderfotoapparat von Vtech* daher. Das Modell bietet sowohl auf der Vorder- als auch der Rückseite eine Kamera. Die Auflösung beträgt dabei 5 MP beziehungsweise 2 MP. Vorder- und Rückseite können gleichzeitig aufnehmen. Zu den Zusatzfeatures gehören ein MP3-Player (die Kamera besitzt einen Kopfhöreranschluss), ein Bewegungssensor, Gesichtserkennung, ein automatischer Blitz sowie fünf Spiele. Das Kind kann seine Fotos anschließend mit jeder Menge Fotoeffekte und Rahmen versehen. Der Hersteller empfiehlt die Kamera für Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren.

Das Modell von 2 NLF*, das in Hasenoptik daherkommt, ist gleichzeitig eine Foto- und Videokamera. Sie besitzt einen 8-MP-Sensor und kann 1080p-HD-Videos aufnehmen. Sie hat einen 2,4-Zoll-LCD-Bildschirm, das Gehäuse ist aus weichem Silikon gefertigt. Die Kinderkamera bietet einen Selfiemodus, einen Serienbildmodus, Autofokus und Selfie-Timer. Die Bilder werden auf eine SD-Karte gespeichert.

Auf Amazon finden sich etliche vergleichbare Kameras — wie Modelle von Kriogor*, VanTop*, oder Veroyi*. Alle drei Kamera sind preislich unter 50 Euro anzusiedeln, kommen in kindgerechter Optik – und ermöglichen dank Sensoren von je nach Modell 12-15 Megapixeln qualitativ gute Fotoaufnahmen.

Die Kidizoom Kinderkamera* ist eine Actioncam. Sie kommt mit mehreren Halterungen (zum Beispiel für Fahrräder). Bei soviel Action-Einsatz muss man beim Sensor Abstriche machen – der hat nämlich nur 0,3 MP, Videos sind in 640×480 möglich. Die Kamera für Kinder ab 3 Jahren hat ein 1,41-Zoll-Farbdisplay, das während der Aufnahme ausgeschaltet werden kann. Zusätzlich bietet die Kamera von VTech drei Spiele für die Kleinen.

Das Modell von Nikon ist hingegen ein Modell, das von Kindern genauso verwendet werden kann wie von Erwachsenen. Die Coolpix W150* ist eine kompakte Digicam, die dreifachen optischen Zoom und sechsfachen digitalen Zoom bietet. Sie hat einen 13,2-Megapixel-CMOS-Sensor und ermöglicht auch das Aufnehmen von Full-HD-Videos. Obwohl sie eher nach einer regulären Consumer-Kompaktkamera aussieht, ist sie doch für die Kleinen geeignet: Sie besitzt ein spezielles Bedienmenü für Kinder, das mit animierten Figuren, einem Begrüßungsscreen und einigen Gimmicks (darunter Cartooneffekte) daherkommt.

*Dieser Text enthält Affiliate Links. Das bedeutet: Sollten Sie über die mit einem Stern gekennzeichneten Links einen Kauf abschließen, erhält WELT eine kleine Provision. Die Berichterstattung beeinflusst das nicht. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie unter axelspringer.de/unabhaengigkeit.

Source: Wirtschaft – WELT
Author: