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Dieser Bluetooth-Lautsprecher ist auch etwas für Vinyl-Fans

Klipsch ist einer der ältesten Boxen-Hersteller Amerikas, der mit gewaltigen Lautsprechern wie dem „Klipschorn“ an Berühmtheit gewann. Inzwischen kann Klipsch auch kleiner und hat mit dem The Three II einen schicken Bluetooth-Lautsprecher auf dem Markt.

Die Erwartungen an die 400 Euro teure Box sind hoch. „Computer Bild“ sagt, wie gut The Three II wirklich ist.

Klipsch The Three II im Test: Gut bedient

Das 35x18x20 Zentimeter (BxHxT) große Gehäuse des Klipsch The Three II wirkt hochwertig und sieht obendrein mit seiner Holz- und Stoffverkleidung schick aus. An der Oberseite befinden sich ein Ein-/Aus-Kippschalter sowie je ein Regler für die Audioquellen und die Lautstärke.

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Tasten für die Wiedergabesteuerung hat das Gerät nicht, stattdessen liefert es eine Fernbedienung mit – ungewöhnlich für einen Bluetooth-Lautsprecher. Damit lässt sich die Box auch in den Stand-by schalten.

Der Klipsch The Three II ist nichts für unterwegs

Ein Abenteurer ist der Klipsch nicht: Die Box hat keinen Akku und muss deswegen in Steckdosennähe bleiben. Das Gehäuse ist zudem nicht vor Wasser geschützt.

Die Ausstattung gefällt auch Vinyl-Fans: Auf der Rückseite befinden sich ein Phono-Eingang (Cinch) für Schallplattenspieler sowie ein Erdungsanschluss, damit kein lästiges Netzbrummen zu hören ist.

Über den Phono-Eingang (Cinch) schließt der Musikfan seinen Schallplattenspieler an. Ein Vorverstärker ist nicht nötig

Über den Phono-Eingang (Cinch) schließt der Musikfan seinen Schallplattenspieler an. Ein Vorverstärker ist nicht nötig
Quelle: Klipsch

Alternativ ist der Anschluss zum normalen Stereo-Eingang umschaltbar. Einen zweiten Eingang gibt es in Form einer Klinkenbuchse auf der Oberseite. Über eine USB-B-Buchse auf der Rückseite ist ein PC am Lautsprecher anschließbar, er meldet sich dann als Soundkarte an. Eine USB-Ladebuchse hat der Klipsch allerdings nicht.

Klipsch The Three II im Klang-Test

Klanglich macht der The Three II einen passablen Eindruck. Den Bässen fehlt es ein wenig an Druck, das ist bei der kompakten Größe kaum anders zu erwarten. Die Mitten sind ausgewogen, Stimmen gibt die Box unverfälscht und natürlich wieder.

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Dazu kommen gut dosierte, wenn auch nicht immer ganz präzise Höhen. Besseren Klang gibt es in dieser Preislage vom Konkurrenten Marshall: Der Woburn II klang vor allem druckvoller als der Klipsch.

Rein optisch hätte sich der Klipsch The Three II eine sehr gute Note verdient. Der Klang ist jedoch wichtiger. Der ist beim Klipsch angenehm und ausgewogen, für die Preisklasse fehlt es jedoch an Druck und Volumen.

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Fazit: Der Klipsch The Three II ist ohne Zweifel ein schicker Bluetooth-Lautsprecher. Für eine gute Note reicht das nicht. Die Ausstattung ist aufgrund der USB-B-Buchse für den PC sowie dem Phono-Eingang für Schallplattenspieler ungewöhnlich, die Box ist aber mangels Akku an eine Steckdose gebunden. Der Klang ist mit natürlicher Wiedergabe von Gesangsstimmen in Ordnung, für die Preisklasse in den Bässen aber etwas schwach.

Stärken: klare Stimmen, Phono- und USB-Eingang, Fernbedienung

Schwächen: Bässe zurückhaltend, keine Klangregelung am Gerät, nur Netzbetrieb

Testnote: befriedigend (3,2)

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Quelle: WELT

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Source: Wirtschaft – WELT
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