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Wie die Corona-Schattenwirtschaft Unternehmen vor dem Absturz rettet

Die Fitnessstudios im Land sind dicht, von den Ordnungsämtern geschlossen aufgrund der Pandemie. In mindestens eines jedoch, das am Rande Berlins liegt, kommt man trotzdem rein – wenn man die Handynummer des Besitzers hat und ihn gut kennt. Er ist vorsichtig, öffnet seine Tür jeweils nur für einen Kunden, das Licht bleibt aus, die Räume dunkel.

Die Corona-Pandemie hat das Geschäft ganzer Branchen lahmgelegt: Friseure, Kosmetik- und Tattoostudios, private Kinderbetreuung, Kneipen oder eben Fitness – all jene Dienstleistungen, die nicht zwingend notwendig sind und wo sich Kunde und Anbieter nahe kommen, sind verboten, Salons und Läden zwangsgeschlossen.

Und doch laufen sie zum Teil weiter. Bloß eben nicht auf offiziellem Wege. Viele Kleinunternehmer, die nun auf Kurzarbeit oder im Zwangsurlaub sind, haben ihr Geschäft ins Illegale verlagert – Prohibition 2020.

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