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So kann eine Gewichtsdecke für unbeschwerten Schlaf sorgen

Sie können am Abend nur schwer einschlafen, wachen nachts häufig auf oder drehen sich im Bett häufig von einer Seite auf die andere? Diese Unruhe macht sich am nächsten Morgen mit Abgeschlagenheit bemerkbar und führt dazu, dass Sie nicht voll leistungsfähig sind. Eine Gewichtsdecke kann da Abhilfe schaffen: Durch die Schwere, die auf dem Körper lastet, fühlen Sie sich besonders geborgen – das führt zu besserem Schlaf, weniger nächtlichen Bewegungen und einem ausgeruhten Gefühl am nächsten Tag.

Gewichtsdecke: Was ist das und wie funktionierts?

Mit einer Gewichtsdecke, die oft auch als Therapiedecke oder „Gravity Blanket“ bezeichnet wird, können viele Menschen besser schlafen. Das Gewicht, das auf dem Körper lastet, ähnelt einer Umarmung: Durch den Druck auf Muskeln und Nerven wird stressförderndes Cortisol abgebaut und das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. So können mit einer Gewichtsdecke Kinder, aber auch Erwachsene Ängste und Sorgen schneller loslassen und somit deutlich besser ruhen.

Gewichtsdecken eignen sich für Personen mit:

  • unruhigem Schlaf
  • Angstzuständen
  • Autismus
  • Schlafstörungen
  • sensorischen Störungen
  • großer Stressbelastung und Anspannung
  • Restless-Leg-Syndrom

In einer Gravity-Decke können verschiedene Materialien enthalten sein, um das Gewicht zu erhöhen. Gerade für Allergiker ist es sinnvoll, Produkte mit Naturfüllung zu wählen. So ist zum Beispiel eine Gewichtsdecke mit kleinen Glaskugeln* geeignet. Es gibt aber auch Produkte mit Keramik- oder Plastikperlen, Metallkugeln oder Bohnenfüllung.

Wichtig zu beachten: Bei Herz-Kreislauf-Problemen, Diabetes, Skoliose oder Atemwegserkrankungen kann die Nutzung einer Gewichtsdecke problematisch sein. Sprechen Sie daher vor der Anschaffung lieber mit Ihrem Arzt.

Gravity-Decke: So ermitteln Sie das passende Gewicht

Wichtig ist, dass die beschwerte Decke zehn Prozent des Nutzergewichts wiegt. Für einen Erwachsenen, der 80 Kilogramm auf die Waage bringt, ist also eine Decke mit acht Kilogramm* Gewicht ideal. Ist sie zu leicht, kann sich kein positiver Effekt einstellen, eine zu schwere Decke wird dagegen oft als bedrängend und unangenehm empfunden.

Gewichtsdecke auf Rezept?

Die Vorteile einer Therapiedecke sind seit vielen Jahren bekannt und auch wissenschaftlich belegt. Vor allem in Krankenhäusern kommt sie daher öfter zum Einsatz – um Kindern sowie Erwachsenen mit Angst- und Stressproblematiken zu helfen. Die sogenannte „Deep Pressure Touch Stimulation“, also ein Tiefendruck auf das Gewebe, kann in einigen Fällen sogar dafür sorgen, dass weniger Medikamente verabreicht werden müssen.

Von Autismus betroffene Personen können ebenfalls von den Vorteilen der Gewichtsdecke profitieren – sie ist nicht nur Erleichterung beim Schlafen, sondern kann auch bei sensorischen Übungen verwendet werden. Auf Rezept gibt es die Decke für gewöhnlich nicht. In Einzelfällen und mit ausreichender ärztlicher Begründung ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse aber nicht ausgeschlossen.

Therapiedecke: Die beliebtesten Modelle im Überblick

Die Gravity-Decke von ZZZNEST* gehört zu den günstigsten Modellen, erfüllt ihren Zweck aber allemal. Der Hersteller empfiehlt die 7,2 Kilogramm schwere Decke für Personen mit einem Gewicht von 60 bis 72 Kilogramm, die Variante mit 9,5 Kilogramm ist für Menschen zwischen 79 und 95 Kilogramm geeignet. Hier sorgen hypoallergene Glaskugeln für ein angenehmes Gewicht auf dem Körper.

Auch die schwere Decke von Van Beeken* ist je nach Gewicht für Kinder und Erwachsene geeignet. Die verwendeten Glaskügelchen können dank guter Fixierung im Inneren nicht verrutschen und sorgen so für einen gleichmäßigen Druck und das Gefühl von Geborgenheit.

Die Gravity-Gewichtsdecke von Dreamzie* ist aus weicher Bambusfaser gefertigt, nach Oeko-Tex-Standard 100 zertifiziert und somit auch für empfindliche Haut geeignet. Die angebotenen Größen und Gewichte sind vor allem für Kinder optimal, aber auch Personen zwischen 60 und 80 Kilogramm können die atmungsaktiven Decken mit Glasperlen nutzen.

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Webwelt & Technik – WELT