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‘Abstract, Unclear or Baseless:’ Japan Strikes Back After Ex-Nissan Boss Ghosn Slams Justice System




‘Abstract, Unclear or Baseless:’ Japan Strikes Back After Ex-Nissan Boss Ghosn Slams Justice System | Fortune



Source: Leadership – Fortune

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Der polyglotte Topmanager, der vor der Justiz im Kontrabass-Koffer floh

Es gab in den Topunternehmen der Automobilbranche in den vergangenen Jahren nicht so viele Spitzenmanager, die nach einer steilen Karriere tief gefallen sind. Martin Winterkorn, 72, gehört sicher dazu, der Volkswagen gemeinsam mit dem mittlerweile verstorbenen Konzernpatriarchen Ferdinand Piëch zum weltgrößten Automobilkonzern gemacht hatte.

Im Herbst 2015 musste er als Vorstandsvorsitzender von Volkswagen und dessen Tochterunternehmen Porsche zurücktreten, nachdem der Skandal um manipulierte Dieselfahrzeuge von Volkswagen öffentlich geworden war. Über die Frage, wie tief Winterkorn in die größte Manipulation der deutschen Automobilindustrie verstrickt ist, wird voraussichtlich ein Verfahren gegen ihn am Landgericht Braunschweig Aufschlüsse geben. In den USA liegt zudem ein Haftbefehl gegen ihn vor.

Weit spektakulärer wirkt dagegen der Fall des Carlos Ghosn, 65, obwohl die ihm zur Last gelegten Taten eine deutlich geringere Fallhöhe haben. Der langjährige Chef des französisch-japanischen Konzernverbundes Renault-Nissan-Mitsubishi soll seinen Arbeitgeber um einige Millionen Dollar betrogen haben.

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Prozess drohte

Ende 2018 wurde er deshalb in Japan festgenommen und später angeklagt. Er verlor seine Posten bei der Industrieallianz, die er selbst geschaffen und zu einem führenden Markenverbund der Automobilbranche gemacht hatte. Im April 2019 wurde er gegen Kaution unter strengen Auflagen aus der Haft entlassen, vor allem durfte Ghosn Japan nicht verlassen. Der Prozess gegen ihn soll im April beginnen.

Carlos Ghosn bei der Haftentlassung im April 2019

Carlos Ghosn bei der Haftentlassung im April 2019
Quelle: REUTERS

Die Umstände, unter denen der polyglotte Manager der japanischen Justiz am vergangenen Sonntag dann doch entwich, wirken einerseits wie ein zweitklassiger Krimi, doch blitzen durchaus auch Elemente aus Agententhrillern auf. Der 1,67 Meter große Ghosn ließ sich, vermutlich versteckt in einem Gepäckstück, mit einem Privatjet aus Japan in die Türkei ausfliegen und von dort mit einem weiteren Privatjet in den Libanon. Berichten zufolge soll es sich um einen Kontrabass-Koffer handeln.

Ghosns Wohnnsitz in einer wohlhabenden Gegend von Beirut. Der frühere Nissan-Manager besitzt auch die libanesische Staatsbürgerschaft

Ghosns Wohnnsitz in einer wohlhabenden Gegend von Beirut. Der frühere Nissan-Manager besitzt auch die libanesische Staatsbürgerschaft
Quelle: AFP

Dort sitzt Ghosn, der neben der Staatsbürgerschaft seines Geburtslandes Brasilien auch die Frankreichs und des Libanon innehat, nun erst einmal fest. Allerdings in seinem eigenen Luxusanwesen. Und auch nicht zwingend für immer.

Offenbar hatte Ghosn Mitarbeiter der türkischen Privatjet-Firma MNG Jet bestochen, die ihn aus Japan herausbrachten. Das Unternehmen hat inzwischen Anzeige erstattet. Die Jets seien bei der Flucht illegal genutzt worden, erklärte MNG am Freitag. Ein Mitarbeiter habe zugegeben, Unterlagen gefälscht zu haben, indem er den Namen von Ghosn nicht in die offiziellen Unterlagen aufgenommen habe.

Ghosn: „Ich allein habe meine Ausreise organisiert“

Im Dezember 2019 habe MNG zwei Privatjets an zwei unterschiedliche Kunden vermietet, erklärte MNG. Einer davon sei für den Flug von Dubai nach Osaka und dann von Osaka nach Istanbul angemietet worden. Ein zweiter Privatjet sei für den Flug von Istanbul nach Beirut angeheuert worden. Die beiden Anmietungen seien scheinbar nicht miteinander verbunden gewesen. Die türkische Polizei hatte am Donnerstag sieben Personen festgenommen, darunter vier Piloten. Nach Aussagen bei der Polizei mussten sie am Freitag vor Gericht erscheinen.

Japanische Medien veröffentlichten am Freitag Bilder von Überwachungskameras, auf denen zu sehen ist, wie Ghosn sein Domizil in Tokio verlässt – wohin er nicht zurückkehrte. Interpol sucht Ghosn per internationalem Haftbefehl. Allerdings gibt es kein Auslieferungsabkommen zwischen Japan und dem Libanon.

Aus libanesischen Justizkreisen hieß es, Ghosn solle in der kommenden Woche befragt werden. Er sei „nicht länger eine Geisel des manipulierten japanischen Justizsystems“, hatte er nach seiner Ankunft in Beirut erklärt. Die libanesische Regierung wies jede Beteiligung an Ghosns Flucht zurück.

Ghosn selbst wiederum sagte: „Ich allein habe meine Ausreise organisiert.“ Behauptungen, seine Frau und andere Familienmitglieder hätten ihm bei der Flucht geholfen, seien „falsch und irreführend“. Seine Familie habe bei seiner Flucht „keine Rolle gespielt“.

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70.000 Jobs fallen weg

Der Reputation des früheren Topmanagers ist mit seiner Flucht aus Japan endgültig zerstört. Auch seine juristische Position vor Gericht – sollte er dort tatsächlich noch je vorstellig werden – ist ruiniert. „Die Flucht von Tokio nach Beirut von Carlos Ghosn, dem ehemaligen Mogul des Renault-Nissan-Mitsubishi-Konglomerats, ist eine unglaubliche Wendung im Drehbuch“, kommentierte die französische Regionalzeitung „La Voix du Nord“: „Es ist vor allem ein schwerer Schlag für seine Integrität und seinen Ruf. Carlos ,Gone‘.“

Entscheidend für Ghosns nähere Zukunft dürfte die Haltung Frankreichs sein. „Wenn Herr Ghosn nach Frankreich käme, würden wir Herrn Ghosn nicht ausliefern, denn Frankreich liefert niemals seine eigenen Staatsangehörigen aus“, sagte die Staatssekretärin im französischen Wirtschafts- und Finanzministerium, Agnès Pannier-Runacher, am Donnerstag.

Ghosn hatte offenbar zwei französische Pässe, von denen er einen in einem Kuvert bei sich trug, zu dessen Öffnung ein Geheimcode benötigt wird. Den hatten nach Berichten japanischer Medien wohl seine Anwälte. Ein Sprecher des französischen Außenministeriums wollte die Berichte über einen zweiten Pass am Donnerstag in Paris nicht kommentieren. Er verwies auf die japanischen Behörden, die die Sache untersuchten.

Ein Privatjet TC-RZA der Firma MNG, wie er für die Flucht Ghosns aus Japan gechartert wurde

Ein Privatjet TC-RZA der Firma MNG, wie er für die Flucht Ghosns aus Japan gechartert wurde
Quelle: via REUTERS

Klar ist an diesem Wochenende nur eines: Mit Ghosns Abflug aus Japan am vergangenen Sonntag ging eine der schillerndsten Karrieren der internationalen Automobilindustrie endgültig zu Ende. Ghosn war einer jener Maniacs, die in gewaltigen Kraftanstrengungen seit Ende der 1990er-Jahre an ihrer jeweiligen automobilen „Welt AG“ gebaut hatten.

Jürgen Schrempp bei Daimler zählte zu dieser Riege, der sich vor 20 Jahren mit Beteiligungen in Asien, vor allem aber bei der Fusion mit dem siechen Chrysler-Konzern in den USA bedrohlich übernommen hatte. Der inzwischen verstorbene Fiat-Chef Sergio Marchionne war einer von ihnen, der Chrysler später ins Reich der Italiener holte.

Und natürlich Winterkorn und Piëch, die aus Volkswagen einen Globalgiganten formten, tief involviert in die chinesische Automobilindustrie, mit Auslandsmarken wie Skoda, Seat, Bentley, Lamborghini und Bugatti bei den Pkw, Scania bei den Lastwagen und Ducati bei den Motorrädern.

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Carlos Ghosn

Ghosn war nicht der Mächtigste von ihnen, das war der Milliardär und Volkswagen-Miteigner Piëch. Aber Ghosn war der Schillerndste, einer, der – sehr französisch – den großen Auftritt liebte.

Geboren in Brasilien, aufgewachsen im Libanon, startete er nach dem Studium an der Eliteuniversität École polytechnique in Paris beim französischen Reifenkonzern Michelin, sanierte danach das schwer angeschlagene französische Heiligtum Renault. Danach zog er nach Japan und richtete Nissan wieder auf, baute dann an den Überkreuzbeteiligungen zwischen Nissan und Renault und holte später noch den ebenfalls japanischen Mitsubishi-Konzern in diesen Verbund.

Ghosn wollte immer mehr. Nicht ungewöhnlich für Manager seines Kalibers. Aber während es bei den einen um Konzernmacht oder um die millimetergenaue Verarbeitung von Fahrzeugen in Großserien ging, soll der Vielstaatler in die Firmenkasse gegriffen haben, so der Vorwurf aus Japan. Ghosn bestreitet das vehement. Er hätte es wahrscheinlich auch nicht nötig gehabt.

Ex-Nissan-Chef Ghosn setzt sich in den Libanon ab

Der ehemalige Chef der Autoallianz Renault, Nissan und Mitsubishi steht in Japan wegen Untreue und finanziellen Fehlverhaltens beim Renault-Partner Nissan unter Anklage. Jetzt konnte sich Carlos Ghosn in den Libanon absetzen.

Quelle: Reuters

Source: Wirtschaft – WELT
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Gone Ghosn: Caveats for Global Commerce

Carlos Ghosn in better days.

Many top business leaders quietly cheered Carlos Ghosn’s daring escape from Japanese detention this week, as the most convoluted business drama of the past year turned into the Butch Cassidy & the Sundance Kid or Bonny & Clyde story of our brand-new decade.

It’s not hard to see why. Setting aside the cinematic drama of Ghosn’s escape, the saga of his legal perils are filled with worrisome trends for global executives. Amid a surge of nationalism around the world, trade battles over tariffs, taxes, forced tech transfer, intellectual property, data privacy, government subsidization, currency manipulation, labor conditions and sustainability goals are exploding. The newest feature appears to be the governmental practice of global executive hostage taking to enhance negotiations. Canada arrested Huawei’s Chief Financial Officer Meng Wanzhou in December, 2018 amid a trade battle between China and the U.S. China has recently grabbed two Canadian executives and two US executives in retaliation for this, and for Volkswagen, Fiat Chrysler, Peugeot, Toyota, and other car makers draping themselves in national flags amidst merger deliberations and scandal defenses. There will be major implications for corporations and governments as we slide down this slippery slope.

Still, even amid these sordid episodes, Japan’s treatment of Ghosn stands out for its brazen ruthlessness, even more so because it happened in one of the world’s most advanced democracies. After being arrested in an airport set-up along with one of his deputies for allegedly illegally bloating his compensation package by millions of dollars, Ghosn was stuffed into solitary confinement without heat, internet and only limited access to his attorneys. He was banned from contact with his family. When he came into court, he was in leg irons. Eventually, after 100 days of imprisonment without charges, in a series of 22-day periods of incarceration linked to narrowly-sliced allegations, he was released on bail for $14 million.

Last week he’d had enough. He jumped bail and was spirited out of the country, as he claims, “not fleeing justice but escaping injustice.”

If there’s one thing Ghosn is certainly guilty of, it’s irritating the top echelon of Japanese business, despite his white-knight rescue of Japanese automaker Nissan from collapse. He led the 1999 Renault bailout of Nissan ultimately becoming the CEO, simultaneously, of two companies before Steve Jobs, Elon Musk, and Jack Dorsey made that foldout business card fashionable. That gave Renault a 43.5% controlling stage in Nissan with Nissan getting a modest 15% reciprocal stake in Renault. If that didn’t inflame Japanese pride enough, Nissan’s resurgence under Ghosn’s tough medicine (e.g. 21,000 layoffs violating the culture of continuous employment) led the Japanese automaker to surge past its French owner.

Meanwhile, Nissan engineers complained that Renault relied too heavily Nissan’s superior technology while Nissan executives complained that Renault has no presence in Nissan’s largest market the US. To add insult to injury, President Emile Marcron’s government, with a 15% stake in Renault, pressured Renault to fully merge Nissan into Renault.

At the same time, the successor Ghosn intended to fire, Hirutu Saikawa, was widely considered a failing CEO as the hostility with Renault grew. He ducked accountability for Nissan’s alleged falsification of emissions data and led the company from $7 billion of profits to its first losses and years and a 1/3 drop in its stock price.

Ironically, a company investigation revealed that Saikawa was overpaid by $841,000 via stock appreciation rights, according to Bloomberg News, and was terminated along with three other Nissan officials. Adding to the drama, Hari Nada, a high-level executive who was the initial whistleblower on Ghosn’s compensation was the whistleblower in this case too. The difference here is telling: In Saikawa’s case, he was fired, not arrested—let alone forced into solitary confinement in an unheated jail cell.

For that matter, the Japanese executives from Takata airbags, criminally indicted in the US, have fought extradition with documents proving their complicity in manipulating test data to conceal the failure of their systems. At least 20 deaths and 200 injuries have been attributed to this misconduct, as well as the recall of 70 million vehicles across 19 automakers plus Takata’s bankruptcy.

Similarly, despite the negligence of top officials surrounding Tokyo Electric Power Company’s Fukushima Daiichi nuclear disaster in 2011, which led to more than 1,000 deaths, none were jailed during the investigation and all were acquitted this fall.

This is not to say that Ghosn always made the right calls and very well may have diverted funds his way—perhaps with the board’s knowledge, as he alleged, and which he never received, as he alleged. Ghosn certainty has a soaring ego, contributing to scores of hagiographies celebrating his leadership. “Carlos become more imperious and infallible with CEO disease,” says his one-time rival, former GM executive Bob Lutz. “He exhibited traits of someone who take I would be extremely surprised if he was totally innocent.”

But ego is hardly a crime (especially among big-company CEOs) and he is entitled to the same due process as any other person. More, his inability to get what anyone in America would recognize as a fair process is a much bigger issue for business than Ghosn, or any of the individual cases around the world.

Who won’t think twice before taking an assignment in Japan, now that their justice system has been revealed to be so unfair to foreigners? Will Japan deny all executives bail in the future? What will be done with a second Nissan executive, Greg Kelly, still held hostage in Japan with Ghosn these past 13 months? What are the next paths countries such as China and Japan and other nations may take in holding business leaders in harsh conditions without charges or counsel, in systems far more reminiscent of kidnappers or pirates than modern states?

And finally, what does all this mean for global business and the rising tide of prosperity it has created for more than 75 years? That last one is pretty easy to answer: Nothing good.

Source: ChiefExecutive.net

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Gone Ghosn: Caveats for Global Commerce

Carlos Ghosn in better days.

Many top business leaders quietly cheered Carlos Ghosn’s daring escape from Japanese detention this week, as the most convoluted business drama of the past year turned into the Butch Cassidy & the Sundance Kid or Bonny & Clyde story of our brand-new decade.

It’s not hard to see why. Setting aside the cinematic drama of Ghosn’s escape, the saga of his legal perils are filled with worrisome trends for global executives. Amid a surge of nationalism around the world, trade battles over tariffs, taxes, forced tech transfer, intellectual property, data privacy, government subsidization, currency manipulation, labor conditions and sustainability goals are exploding. The newest feature appears to be the governmental practice of global executive hostage taking to enhance negotiations. Canada arrested Huawei’s Chief Financial Officer Meng Wanzhou in December, 2018 amid a trade battle between China and the U.S. China has recently grabbed two Canadian executives and two US executives in retaliation for this, and for Volkswagen, Fiat Chrysler, Peugeot, Toyota, and other car makers draping themselves in national flags amidst merger deliberations and scandal defenses. There will be major implications for corporations and governments as we slide down this slippery slope.

Still, even amid these sordid episodes, Japan’s treatment of Ghosn stands out for its brazen ruthlessness, even more so because it happened in one of the world’s most advanced democracies. After being arrested in an airport set-up along with one of his deputies for allegedly illegally bloating his compensation package by millions of dollars, Ghosn was stuffed into solitary confinement without heat, internet and only limited access to his attorneys. He was banned from contact with his family. When he came into court, he was in leg irons. Eventually, after 100 days of imprisonment without charges, in a series of 22-day periods of incarceration linked to narrowly-sliced allegations, he was released on bail for $14 million.

Last week he’d had enough. He jumped bail and was spirited out of the country, as he claims, “not fleeing justice but escaping injustice.”

If there’s one thing Ghosn is certainly guilty of, it’s irritating the top echelon of Japanese business, despite his white-knight rescue of Japanese automaker Nissan from collapse. He led the 1999 Renault bailout of Nissan ultimately becoming the CEO, simultaneously, of two companies before Steve Jobs, Elon Musk, and Jack Dorsey made that foldout business card fashionable. That gave Renault a 43.5% controlling stage in Nissan with Nissan getting a modest 15% reciprocal stake in Renault. If that didn’t inflame Japanese pride enough, Nissan’s resurgence under Ghosn’s tough medicine (e.g. 21,000 layoffs violating the culture of continuous employment) led the Japanese automaker to surge past its French owner.

Meanwhile, Nissan engineers complained that Renault relied too heavily Nissan’s superior technology while Nissan executives complained that Renault has no presence in Nissan’s largest market the US. To add insult to injury, President Emile Marcron’s government, with a 15% stake in Renault, pressured Renault to fully merge Nissan into Renault.

At the same time, the successor Ghosn intended to fire, Hirutu Saikawa, was widely considered a failing CEO as the hostility with Renault grew. He ducked accountability for Nissan’s alleged falsification of emissions data and led the company from $7 billion of profits to its first losses and years and a 1/3 drop in its stock price.

Ironically, a company investigation revealed that Saikawa was overpaid by $841,000 via stock appreciation rights, according to Bloomberg News, and was terminated along with three other Nissan officials. Adding to the drama, Hari Nada, a high-level executive who was the initial whistleblower on Ghosn’s compensation was the whistleblower in this case too. The difference here is telling: In Saikawa’s case, he was fired, not arrested—let alone forced into solitary confinement in an unheated jail cell.

For that matter, the Japanese executives from Takata airbags, criminally indicted in the US, have fought extradition with documents proving their complicity in manipulating test data to conceal the failure of their systems. At least 20 deaths and 200 injuries have been attributed to this misconduct, as well as the recall of 70 million vehicles across 19 automakers plus Takata’s bankruptcy.

Similarly, despite the negligence of top officials surrounding Tokyo Electric Power Company’s Fukushima Daiichi nuclear disaster in 2011, which led to more than 1,000 deaths, none were jailed during the investigation and all were acquitted this fall.

This is not to say that Ghosn always made the right calls and very well may have diverted funds his way—perhaps with the board’s knowledge, as he alleged, and which he never received, as he alleged. Ghosn certainty has a soaring ego, contributing to scores of hagiographies celebrating his leadership. “Carlos become more imperious and infallible with CEO disease,” says his one-time rival, former GM executive Bob Lutz. “He exhibited traits of someone who take I would be extremely surprised if he was totally innocent.”

But ego is hardly a crime (especially among big-company CEOs) and he is entitled to the same due process as any other person. More, his inability to get what anyone in America would recognize as a fair process is a much bigger issue for business than Ghosn, or any of the individual cases around the world.

Who won’t think twice before taking an assignment in Japan, now that their justice system has been revealed to be so unfair to foreigners? Will Japan deny all executives bail in the future? What will be done with a second Nissan executive, Greg Kelly, still held hostage in Japan with Ghosn these past 13 months? What are the next paths countries such as China and Japan and other nations may take in holding business leaders in harsh conditions without charges or counsel, in systems far more reminiscent of kidnappers or pirates than modern states?

And finally, what does all this mean for global business and the rising tide of prosperity it has created for more than 75 years? That last one is pretty easy to answer: Nothing good.

Source: ChiefExecutive.net