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Diese Urlaubsorte steuert die Lufthansa bald wieder an

Der fast komplett zusammengestrichene Flugplan der Lufthansa-Gruppe wird langsam wieder aufgebaut. Ab Juni werden wieder Urlauberziele wie Mallorca, Sylt, Kreta oder Rostock angeflogen, teilte der Konzern mit. Im Laufe des kommenden Monats steige die Zahl der angeflogenen Ziele von zuletzt lediglich 30 auf dann wieder 106.

Um das zu bewältigen, werden 80 zuletzt geparkte Flugzeuge wieder in Betrieb genommen. Im Zuge der Corona-Krise hatte die Lufthansa rund 700 ihrer 760 Flugzeuge eingemottet. Täglich wurden nur noch etwa 3000 statt sonst bis zu 350.000 Passagiere befördert.

Nach Mallorca beispielsweise starten künftig wieder Lufthansa-Maschinen von Frankfurt und München aus sowie Eurowings-Maschinen von weiteren deutschen Flughäfen. Auch die Lufthansa-Tochter Swiss baut ihren Flugplan wieder aus.

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Die wirtschaftlich angeschlagene Lufthansa, die aktuell über eine deutsche Staatshilfe in Höhe von neun Milliarden Euro mit der Bundesregierung verhandelt, reagiert bei dem vorsichtigen Neustart angeblich auf das wachsende Interesse der Kunden. Die Airline verweist darauf, dass Restriktionen und Beschränkungen in den Bundesländern und bei den Einreiseregeln anderer Länder in Europa schrittweise gelockert werden.

„Wir spüren eine große Lust und Sehnsucht der Menschen, wieder zu reisen“, erklärt Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister. Hotels und Restaurants würden langsam wieder öffnen. „Wir ermöglichen jetzt mit aller gebotenen Vorsicht, dass Menschen nachholen und erleben, worauf sie lange verzichten mussten.“

Allerdings gibt es verschärfte Hygiene- und Sicherheitsvorschriften. So müssen die Passagiere seit dem 4. Mai bei der Lufthansa Group während des gesamten Fluges eine Mund-Nasen-Bedeckung an Bord zu tragen. Auch das Catering ist eingeschränkt.

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Neben der Lufthansa bauen weitere Airlines im Juni ihr Flugnetz wieder aus. So wird die Flugggesellschaft Korean Air ihre Langstreckenflüge von aktuell 13 auf 32 Verbindungen aufstocken und wieder wöchentlich 146 (aktuell 55) internationale Flüge anbieten. Im Juni wird beispielsweise wieder drei Mal wöchentlich Frankfurt angeflogen. Damit hat die Airline im kommenden Monat dennoch lediglich 20 Prozent der Vor-Corona-Kapazität erreicht.

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